„Wir bringen unseren Kindern bei, dass sie nicht alles haben können in ihrem Leben. Wir Erwachsene denken aber, dass wir alles haben und erreichen müssen.“

Diese beiden Sätze, die ich vor kurzem gelesen haben, haben mich sehr beschäftigt. Denn es geht um unsere Erwartungshaltung. Gerade jetzt, wo ein neues Jahr begonnen hat: mit neuen Wünschen, neuen Zielen und neuen Erwartungen.

Warum sind wir so gnadenlos mit uns selbst?

Für viele von uns ist der Alltag gespickt mit Terminen. Oft hetzen wir durch den Tag. Der Stress sitzt uns als ständiger Begleiter im Nacken. Das geht solange gut, bis der Körper nicht mehr kann.

Erwartungen haben wir an uns selbst, aber wir versuchen sehr oft vor allem die Erwartungen anderer zu erfüllen. Und das kann auf Dauer nicht gut gehen. Denn wir verlieren vor allem uns selbst aus den Augen. Also sollten wir an unseren eigenen Erwartungen arbeiten. Wir werden die Menschen nicht ändern können, die es in unserem Leben gibt. Aber wir können ändern, wie wir damit umgehen. In kleinen Schritten einfach mal Überraschungen hinnehmen, Wendungen zulassen, Niederlagen akzeptieren.

Denn nicht alles im Leben ist planbar. Vieles passiert einfach.

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Am 4. Januar wird weltweit der "Tag der Hypnose" gefeiert. Ziel ist es, über die uralte Heilmethode der Hypnose aufzuklären.

Was ist so faszinierend an Hypnose?

Mich fasziniert an Hypnose, dass wir sowohl unsere bewussten als auch unsere unbewussten Strukturen nutzen, um möglichst effektiv Veränderung herbeizuführen. Denn wir kennen es doch alle, dass wir auf bewusster Ebene Dinge verstehen und verändern möchten, doch die Umsetzung will nicht so recht klappen. Wenn wir unsere unbewussten Anteile zur Hilfe nehmen, wird es in jedem Fall leichter.

Muss man dafür besonders tief in Trance sein?

Nein, es gibt Studien, die zeigen, dass es nicht unbedingt nötig ist, einen besonders tiefen Trancezustand haben zu müssen. Denn unser Unbewusstes ist ja immer dabei, egal, was wir gerade tun. Auch hier wieder ein Beispiel aus dem ganz normalen Alltag. Wir alle kennen Sätze, die hypnotische Wirkung hatten in unserem Leben. Vielleicht war es der Mathelehrer, der irgendwann einmal sagte, man werde eben nie gut in Mathe sein. Oder aber der strenge Chef, der beiläufig erwähnte, dass man es nie zu irgendetwas bringen werde.

Kann man sich auch selbst hypnotisieren?

Natürlich geht das! Man kann Selbsthypnose lernen und viele Dinge für sich in neue Bahnen lenken. Allerdings nicht unbegrenzt. Es ist ein bisschen so, wie sich selbst erschrecken, das geht ja auch nicht. Was auf jeden Fall hilfreich und sogar sehr wichtig ist: Nach einer Hypnose sollte man mithilfe der Selbsthypnose weitermachen, damit die angestrebte Veränderung dauerhaft bleibt.

Fragen zur Hypnose beantworte ich gerne!

... und das schon vor Weihnachten. Ich habe das Gefühl, als würden die Wochen vor Heiligabend im Schnelldurchlauf an uns vorbeirasen. Alle Menschen, mit denen ich zur Zeit spreche, sind gehetzt und genervt.

Wir pfeifen sprichwörtlich aus dem letzten Loch.

Aber warum ist das so? Warum empfinden wir die eigentlich doch besinnliche Adventszeit als so hektisch und stressig? Wie schaffen wir es, nicht mehr allem hinterherzujagen, nicht mehr alles mitzumachen und nicht mehr überall dabei zu sein?

Zuallererst sollten wir unsere Prioritäten überdenken. Was muss unbedingt jetzt gemacht werden und was könnte auch noch später erledigt werden? Welche Termine und welche Menschen sind mir wirklich wichtig? Um das herauszufinden, reicht es oft schon, auf seinen Körper bzw. seinen Bauch zu hören. Macht mir der Gedanke ein gutes Körpergefühl oder fühle ich mich dabei unwohl?

In der Fachsprache nennen wir so etwas „somatische Marker“. Treffen wir unsere Entscheidungen im Einklang mit unserem Körpergefühl, dann nehmen wir unser intuitives Körperwissen sozusagen als Kompass. Somit sind wir auf dem richtigen Weg und können ein gutes inneres Stimmigkeitsgefühl erzielen. Das nennen wir „psychische Gesundheit“.

Also einfach mal häufiger auf sein Bauchgefühl hören... Dann kommen wir entspannter durch die Vorweihnachtszeit.

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Ja!

Neulich sprach ich mit einer Frau, die mir sagte, dass sie noch etwas ändern würde, wenn sie jünger wäre. Jetzt ginge das aber nicht mehr. Sie sei einfach zu alt.

Aber das ist falsch.

Unser Gehirn lässt sich lebenslang verändern. Der amerikanische Psychologe Donald O. Hebb hat das schon vor 70 Jahren untersucht. Zellen, die miteinander „feuern“, vernetzen sich. Sind sie ausreichend lange aktiv, folgt ein Wachstums- bzw. Lernprozess. Einfacher ausgedrückt: Wenn ich ausreichend motiviert bin und möglichst positiv an eine Sache herangehe, fällt mir Lernen in jedem Alter leicht. Der alte Spruch „ Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ trifft nicht zu. Wenn ich mich also mit 70 in einen feurigen Italiener verliebe, bin ich motiviert genug, um spielend leicht Italienisch zu lernen ;-).

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Heute möchte ich von einer Frau aus meiner Praxis berichten, die unter der Angst litt, Autobahn zu fahren. Grundsätzlich war das Autofahren kein Problem für sie, nur der bloße Gedanke an das Fahren auf einer Autobahn löste Stress bei ihr aus.

Sie erzählte mir von ihrer ausgeprägten Angst, auf eine(r) Autobahn zu fahren. Das schnelle Fahren, das mögliche Gedrängtwerden von anderen Autofahrern, der Druck, sich schnell entscheiden zu müssen, zum Beispiel beim Wechsel auf eine andere Autobahn und kaum Möglichkeiten anzuhalten: All das war so schlimm, dass sie jedes Mal, bevor sie wusste, dass es auf die Autobahn ging, extrem nervös wurde und auf die Toilette musste und zwar vor der Auffahrt und an jeder Raststätte.

Wir haben mit Hypnosetherapie daran gearbeitet und sie hat bei mir Selbsthypnose gelernt. So konnten wir die Angst vor Autobahnen nach kurzer Zeit auflösen. Mittlerweile kann sie wieder entspannt in ihre alte Heimat - in die neuen Bundesländer - fahren.

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Es regnet, der Himmel ist tiefgrau und die Sonne bleibt scheinbar den ganzen Tag auf Tauchstation... Kennen Sie dieses Herbst-Blues-Gefühl?

So reizvoll der Herbst mit seinen bunten Blättern und den manchmal noch milden Temperaturen auch sein kann, so trist ist er an diesen typischen Regentagen. Das kann ganz schön aufs Gemüt schlagen. Und es kann mitunter schwer sein, sich daraus zu befreien. Aber es geht!

Neulich kam ein Mann in meine Praxis, der gerade einige Päckchen zu tragen hat. Der Beruf laugt ihn aus und die Beziehung zu seiner Partnerin ist seit geraumer Zeit sehr schwierig und kräftezehrend.

Im Gespräch erzählte er mir von seinen Sommerferien auf der Insel Wangerooge (kann gerne auch ein anderer Ort sein!), auf die er seit Jahren immer wieder gerne zurückkehrt. Dort kann er entspannen, genießen, frei sein, atmen.

Ich schlug ihm vor, dass wir gedanklich an diesen Ort zurückkehren. Er schloss die Augen und wir machten uns auf den Weg nach Wangerooge. Er spürte den Sand unter seinen Füßen, roch das Meer, hörte den Möwen zu und lauschte, wie das Schilf am Strand leise raschelte. Wir nannten dieses Gefühl das „Wangerooge-Gefühl“.

An diesem Nachmittag ging der Mann wie beseelt aus meiner Praxis heraus. Und ich riet ihm, sich ein- oder zweimal am Tag in Gedanken an diesen Ort „zurückzubeamen“ bzw. das gute Gefühl des Sommerurlaubs zurückzuholen.

Das macht er seitdem und hat so seine ganz eigene Möglichkeit gefunden, das Sommerurlaubsgefühl zurückzuholen und Entspannung zu finden. Denn diese Ressourcen haben wir alle in uns. Nur meistens wissen wir nicht, wie wir sie aktivieren können.

Ob durch eine geführte Meditation oder Hypnose: Gerne biete ich meine Unterstützung dabei an, damit wir zusammen diese positive Grundstimmung in den Alltag integrieren können.

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Hallo zusammen!

Für mich gibt es heute einen schönen Grund zu feiern. Heute vor einem Jahr bin ich mit "Schüller Coaching" umgezogen. Nach vielen Jahren an der Monschauer Straße habe ich meine neuen Praxisräume in der Kreuzstraße 31 in Düren eröffnet.

Ich habe seitdem viele tolle Menschen kennengelernt und durfte an Entwicklungsprozessen teilnehmen: helfen, unterstützen und begleiten. Und ich durfte mich mitfreuen, wenn wir gemeinsam kleine und große Schritte zum persönlichen Ziel schafften.

Deshalb sage ich ein großes DANKE für das entgegengebrachte Vertrauen und ein großes DANKE an all diejenigen, die mit mir diesen Weg gegangen sind. Ich freue mich auf das, was noch kommt🙂.

Einen schönen Tag allen!

In meinem letzten Blog habe ich ein paar Übungen gezeigt, wie wir auch im stressigsten Alltag Ruhe finden und herunterkommen können. Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten, um im Alltag Kraft zu tanken und eine kurze Auszeit zu nehmen. Eine davon ist, die so genannten Kraftinseln mobilisieren, die jeder von uns im Alltag entdecken kann.

Dazu nehme ich mir eine bewusste Auszeit und lasse den Tag ganz in Ruhe vor meinem inneren Auge ablaufen: angefangen beim Wachwerden, dem Aufstehen, der Arbeit...

Dabei schaue ich, wo es in meinem Alltag kleine Kraftinseln gibt, die Körper, Herz und Geist guttun. Das sind Dinge, die mich inspirieren und Energie geben. Was lässt mich entspannen und wo fühle ich mich wohl? Was kann ich genießen und mit welchen Menschen kann ich so sein, wie ich bin? Das kann z. B. das morgendliche Kaffee sein, während der Rest der Familie noch schläft, ein Plausch mit der Freundin oder der Yoga-Kurs.

Wenn ich Kraftinseln für mich gefunden habe, dann gelingt es ganz leicht, an meiner persönlichen Energie-Tankstelle zur Ruhe zu kommen und aufzutanken. Diese kann man dann vielleicht ein bisschen häufiger und bewusster aufsuchen oder in stressigen Momenten daran denken und innerlich einen kurzen Ausflug dorthin machen.

Haben Sie Fragen zu den Kraftinseln? Gerne bin ich für Sie da!

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Viele von uns sind jetzt gerade in den Ferien, erholen sich vom Stress des Alltags und versuchen, neue Kraft zu tanken. Wenn wir dann von unserer Reise zurückkehren, überlegen wir, wie wir besser mit dem Alltagsstress umgehen können und Belastungen nicht mehr so nah an uns heran lassen. Immer wieder werde ich gefragt, ob es zu diesem Thema auch Übungen für zu Hause gibt: Übungen, mit denen man den Fokus auf das lenken kann, was uns stark macht. Loslassen kann man nämlich lernen! Hier sind zwei Übungen dazu.

Übung 1:

Ich stelle mich aufrecht und stabil hin, lasse meine Arme hängen. Nun versuche ich, mein Gewicht an den Boden abzugeben. Ich atme tief ein und aus und stelle mir vor meinem inneren Auge eine besonders schöne Landschaft vor, z.B. am Meer. Beim Einatmen versuche ich, die Energie aufzunehmen, beim Ausatmen versuche ich, alles, was mich belastet, an das Meer abzugeben.

Übung 2:

Ich setze mich bequem hin und stelle mir vor, dass ich eine belastende Situation z.B. im Fernsehen oder auf einer Leinwand beobachte. Jetzt nehme ich die Position des „wohlwollenden Beobachters “ ein. Das kann ein Freund oder eine Freundin sein. Nun lasse ich die Situation auf mich in der Beobachterrolle (wirken während ich diesen Film ansehe) und überlege, wie wirkt die Situation auf mich und was könnte helfen, um voran zu kommen?

Probieren Sie es aus. Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

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Kontakt

Schüller Coaching
Kreuzstraße 31
52351 Düren

Tel.: +49 (0) 2421 495 698
Tel.: +49 (0) 2421 2581 340
kontakt@nicole-schueller.org


Schüllercoaching Düren

Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF)
Homepage: https://www.dgsf.org


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