Heute möchte ich von einer Frau aus meiner Praxis berichten, die unter der Angst litt, Autobahn zu fahren. Grundsätzlich war das Autofahren kein Problem für sie, nur der bloße Gedanke an das Fahren auf einer Autobahn löste Stress bei ihr aus.

Sie erzählte mir von ihrer ausgeprägten Angst, auf eine(r) Autobahn zu fahren. Das schnelle Fahren, das mögliche Gedrängtwerden von anderen Autofahrern, der Druck, sich schnell entscheiden zu müssen, zum Beispiel beim Wechsel auf eine andere Autobahn und kaum Möglichkeiten anzuhalten: All das war so schlimm, dass sie jedes Mal, bevor sie wusste, dass es auf die Autobahn ging, extrem nervös wurde und auf die Toilette musste und zwar vor der Auffahrt und an jeder Raststätte.

Wir haben mit Hypnosetherapie daran gearbeitet und sie hat bei mir Selbsthypnose gelernt. So konnten wir die Angst vor Autobahnen nach kurzer Zeit auflösen. Mittlerweile kann sie wieder entspannt in ihre alte Heimat - in die neuen Bundesländer - fahren.

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Es regnet, der Himmel ist tiefgrau und die Sonne bleibt scheinbar den ganzen Tag auf Tauchstation... Kennen Sie dieses Herbst-Blues-Gefühl?

So reizvoll der Herbst mit seinen bunten Blättern und den manchmal noch milden Temperaturen auch sein kann, so trist ist er an diesen typischen Regentagen. Das kann ganz schön aufs Gemüt schlagen. Und es kann mitunter schwer sein, sich daraus zu befreien. Aber es geht!

Neulich kam ein Mann in meine Praxis, der gerade einige Päckchen zu tragen hat. Der Beruf laugt ihn aus und die Beziehung zu seiner Partnerin ist seit geraumer Zeit sehr schwierig und kräftezehrend.

Im Gespräch erzählte er mir von seinen Sommerferien auf der Insel Wangerooge (kann gerne auch ein anderer Ort sein!), auf die er seit Jahren immer wieder gerne zurückkehrt. Dort kann er entspannen, genießen, frei sein, atmen.

Ich schlug ihm vor, dass wir gedanklich an diesen Ort zurückkehren. Er schloss die Augen und wir machten uns auf den Weg nach Wangerooge. Er spürte den Sand unter seinen Füßen, roch das Meer, hörte den Möwen zu und lauschte, wie das Schilf am Strand leise raschelte. Wir nannten dieses Gefühl das „Wangerooge-Gefühl“.

An diesem Nachmittag ging der Mann wie beseelt aus meiner Praxis heraus. Und ich riet ihm, sich ein- oder zweimal am Tag in Gedanken an diesen Ort „zurückzubeamen“ bzw. das gute Gefühl des Sommerurlaubs zurückzuholen.

Das macht er seitdem und hat so seine ganz eigene Möglichkeit gefunden, das Sommerurlaubsgefühl zurückzuholen und Entspannung zu finden. Denn diese Ressourcen haben wir alle in uns. Nur meistens wissen wir nicht, wie wir sie aktivieren können.

Ob durch eine geführte Meditation oder Hypnose: Gerne biete ich meine Unterstützung dabei an, damit wir zusammen diese positive Grundstimmung in den Alltag integrieren können.

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Hallo zusammen!

Für mich gibt es heute einen schönen Grund zu feiern. Heute vor einem Jahr bin ich mit "Schüller Coaching" umgezogen. Nach vielen Jahren an der Monschauer Straße habe ich meine neuen Praxisräume in der Kreuzstraße 31 in Düren eröffnet.

Ich habe seitdem viele tolle Menschen kennengelernt und durfte an Entwicklungsprozessen teilnehmen: helfen, unterstützen und begleiten. Und ich durfte mich mitfreuen, wenn wir gemeinsam kleine und große Schritte zum persönlichen Ziel schafften.

Deshalb sage ich ein großes DANKE für das entgegengebrachte Vertrauen und ein großes DANKE an all diejenigen, die mit mir diesen Weg gegangen sind. Ich freue mich auf das, was noch kommt🙂.

Einen schönen Tag allen!

In meinem letzten Blog habe ich ein paar Übungen gezeigt, wie wir auch im stressigsten Alltag Ruhe finden und herunterkommen können. Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten, um im Alltag Kraft zu tanken und eine kurze Auszeit zu nehmen. Eine davon ist, die so genannten Kraftinseln mobilisieren, die jeder von uns im Alltag entdecken kann.

Dazu nehme ich mir eine bewusste Auszeit und lasse den Tag ganz in Ruhe vor meinem inneren Auge ablaufen: angefangen beim Wachwerden, dem Aufstehen, der Arbeit...

Dabei schaue ich, wo es in meinem Alltag kleine Kraftinseln gibt, die Körper, Herz und Geist guttun. Das sind Dinge, die mich inspirieren und Energie geben. Was lässt mich entspannen und wo fühle ich mich wohl? Was kann ich genießen und mit welchen Menschen kann ich so sein, wie ich bin? Das kann z. B. das morgendliche Kaffee sein, während der Rest der Familie noch schläft, ein Plausch mit der Freundin oder der Yoga-Kurs.

Wenn ich Kraftinseln für mich gefunden habe, dann gelingt es ganz leicht, an meiner persönlichen Energie-Tankstelle zur Ruhe zu kommen und aufzutanken. Diese kann man dann vielleicht ein bisschen häufiger und bewusster aufsuchen oder in stressigen Momenten daran denken und innerlich einen kurzen Ausflug dorthin machen.

Haben Sie Fragen zu den Kraftinseln? Gerne bin ich für Sie da!

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Viele von uns sind jetzt gerade in den Ferien, erholen sich vom Stress des Alltags und versuchen, neue Kraft zu tanken. Wenn wir dann von unserer Reise zurückkehren, überlegen wir, wie wir besser mit dem Alltagsstress umgehen können und Belastungen nicht mehr so nah an uns heran lassen. Immer wieder werde ich gefragt, ob es zu diesem Thema auch Übungen für zu Hause gibt: Übungen, mit denen man den Fokus auf das lenken kann, was uns stark macht. Loslassen kann man nämlich lernen! Hier sind zwei Übungen dazu.

Übung 1:

Ich stelle mich aufrecht und stabil hin, lasse meine Arme hängen. Nun versuche ich, mein Gewicht an den Boden abzugeben. Ich atme tief ein und aus und stelle mir vor meinem inneren Auge eine besonders schöne Landschaft vor, z.B. am Meer. Beim Einatmen versuche ich, die Energie aufzunehmen, beim Ausatmen versuche ich, alles, was mich belastet, an das Meer abzugeben.

Übung 2:

Ich setze mich bequem hin und stelle mir vor, dass ich eine belastende Situation z.B. im Fernsehen oder auf einer Leinwand beobachte. Jetzt nehme ich die Position des „wohlwollenden Beobachters “ ein. Das kann ein Freund oder eine Freundin sein. Nun lasse ich die Situation auf mich in der Beobachterrolle (wirken während ich diesen Film ansehe) und überlege, wie wirkt die Situation auf mich und was könnte helfen, um voran zu kommen?

Probieren Sie es aus. Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

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Ein starkes Selbstwertgefühl beeinflusst unser ganzes Leben, Minderwertigkeitskomplexe leider auch. Mit einem gesunden Selbstwertgefühl steht und fällt so vieles: Glück oder Unglück, Freude oder Leiden, Hoffnung oder Resignation. Doch wie kann ich das schaffen, mich selbst (wieder) als wertvoll anzusehen? Eine meiner Klientinnen beschäftigte sich mit genau diesem Thema und kam deshalb zu mir. Ein paar wichtige Aspekte habe ich deshalb hier noch einmal zusammengefasst.

Ich habe oft das Gefühl, ausgeschlossen zu sein. Warum ist das so?

Die Frage ist, wann ich mich ausgeschlossen fühle: Ist es dann, wenn ich mich sicher fühle oder wenn ich eher verunsichert bin? Und wann fühle ich mich gut integriert? Im Kreise meiner Familie und Freunde oder auf einer Betriebsfeier mit den 100 Kollegen? Wenn ich mir selbst vertraue und weiß, dass ich genau so gut und richtig bin wie ich bin, kann ich mich auf der Bühne des Lebens bewegen, ohne mich ausgeschlossen zu fühlen. Denn diese vermeintliche Ausgeschlossenheit ist sehr oft ein subjektives Gefühl. Und dieses Gefühl basiert auf dem Gedanken, dass die anderen Menschen mich nicht mögen. Das ist aber oft nicht der Fall!

Warum vergleiche ich mich oft mit anderen? Und warum entsteht Neid?

Wir vergleichen uns permanent mit anderen. Wir (ge)brauchen unsere Umwelt sozusagen als Spiegel unseres Selbst. Wenn wir jedoch an den Punkt gelangen, an dem wir alles, was die anderen machen und haben, als wertvoller und besser ansehen, werten wir uns selbst ab. So entwickelt sich oft Neid und das macht uns unzufrieden und unglücklich. Es ist wichtig, sich klar zu machen, wo die eigenen Stärken liegen und wofür man dankbar sein kann. Und: sich selbst einmal zu fragen, was man überhaupt will, um glücklich zu sein. Ein Beispiel: Wenn ein Kollege befördert wird, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass ich mit einem solchen Karrieresprung ebenfalls glücklich wäre. Wenn wir herausfinden, wofür es sich lohnt zu leben, was uns er- und ausfüllt, sind wir schon einen großen Schritt weiter.

Ich fühle mich oft angegriffen, obwohl es nicht so gemeint ist. Was kann ich dagegen tun?

Wenn ich über mich selbst denke, dass ich nicht genüge und die Erwartungen nicht erfülle, dann kann ich leicht angegriffen werden. In solchen Situationen gibt es drei mögliche Verhaltensvarianten:

1. Ich starte den Gegenangriff.

2. Ich trete die Flucht an.

3. Ich stelle mich tot.

Werde ich angegriffen, ist es eine gute Strategie zu hinterfragen, ob meine eigene Wahrnehmung tatsächlich der Wirklichkeit entspricht. Oder könnte mein Gegenüber es auch anders gemeint haben? Emotional gesehen geht es darum, sich mit sich selbst anzufreunden, sich selbst zu mögen und sich an sich selbst zu orientieren, statt an den Erwartungen der anderen. Selbstvertrauen bedeutet „Vertrauen in mich selbst“. Wenn ich ein gutes Selbstvertrauen habe, bin ich besser gewappnet und kann mich auch leichter gegen Meinungen von außen abgrenzen. In diesem Zusammenhang fällt mir immer das Bild eines stabilen und gut ausgewuchteten Schiffs ein: Ein solches Schiff kann dem Sturm trotzen und auf Kurs bleiben. Ein solches Schiff wird definitiv nicht mehr von jedem Windstoß in eine andere Richtung getrieben.

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In den USA und in England ist das Hypnose-Verfahren seit Jahrzehnten etabliert. Seit vielen Jahren ist die Hypnotherapie als wissenschaftliche Behandlungsmethode in der Psychotherapie auch in Deutschland anerkannt. Depressionen, Panikattacken, Flug- oder Prüfungsangst, Essstörungen, Raucherentwöhnungen, Gewichtsreduktion, akute und chronische Schmerzen, Schlafstörungen... Die Liste der Probleme und Erkrankungen, bei denen Hypnose helfen kann, ist lang. Doch was macht eine Hypnose mit mir? Wie hilft sie? Was kann sie und was kann sie nicht? In meiner Praxis werden diese Fragen oft gestellt. Deshalb gehe ich hier gerne einmal etwas ausführlicher darauf ein.

Welche Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn ich mich hypnotisieren lassen möchte?

Im Grunde genommen keine. Offenheit ist gut und die Bereitschaft, sich darauf einzulassen. Wenn ich nicht möchte, kann ich mich immer wieder selbst aus der Trance herausreißen.

Was passiert in einer Hypnose-Sitzung?

Zunächst wird über die Zielsetzung gesprochen: Was soll erreicht werden? Was ist hilfreicher für das Ziel als das, was bislang da ist? Dann leite ich eine Entspannung oder Trance ein. In diesem entspannten Zustand unterhalten wir uns dann und erarbeiten gemeinsam neue Lösungsmuster.

Wie fühle ich mich danach? Kann ich mich an die Hypnose erinnern?

Die meisten Menschen berichten mir, dass sie sich nach der Sitzung entspannt und gut fühlen. Nach der Sitzung weiß man übrigens noch alles. Eine Aufgabe für zu Hause ist dann oft, Selbsthypnose zu machen, um die angeregten Veränderungen zu unterstützen. Dazu ist es wichtig, dass man noch alles weiß.

Wo kann Hypnose helfen?

Im Grunde genommen bei allem. Bei der Hypnose nehmen wir sowohl die innere unbewusste als auch die bewusste Ebene mit. Das ist auch der größte Unterschied zu vielen anderen Therapieverfahren. Auf diese Weise können die inneren „Saboteure“ oft ausgehebelt werden und stattdessen mitgenommen und in den Veränderungsprozess integriert werden.

In welchen Bereichen sollte Hypnose nicht angewandt werden?

Hypnose kann in jedem Bereich angewandt werden. Allerdings wird die Hypnose-Therapie bei Menschen mit Psychose nicht empfohlen.

Bin ich „danach“ ein anderer Mensch?

Nein, ich bin danach kein anderer Mensch. Was aber durchaus sein kann, ist, dass ich mich deutlich anders fühle. Viele berichten, dass sie sich gut fühlen und dass das auch noch einige Tage andauert.

Gerne beantworte ich übrigens auch weitere individuelle Fragen :-).

Foto: Melanie Fredel

Die Kollegin bringt eine Tüte Gummibärchen mit, der Chef hat Geburtstag und spendiert Kuchen und dann trifft man sich auch noch mit Freunden zum leckeren, üppigen Abendessen: Was ab und an sicher ganz lecker ist, gerät bei einigen Menschen außer Kontrolle. Es wird nicht aus Lust gegessen, sondern oftmals aus Langeweile, manchmal aus mangelndem Selbstwertgefühl und als eine Art Belohnung. Diäten bringen meist nur kurzfristigen Erfolg. Das Resultat ist der bekannte Jo-Jo-Effekt. Was also tun?

Vor ein paar Tagen rief mich ein Mann an und fragte mich, wie man mit Hypnose abnehmen könne. Abnehmen mithilfe von Hypnose funktioniert und es hat eine hohe Erfolgsquote. Denn wir müssen „nur“ das seelische Ungleichgewicht auflösen. Ziel ist es, eine innere Balance wiederherzustellen.

In einem Gespräch versuchen wir zunächst einmal herauszufinden, wofür denn Essen bei jemandem steht bzw. welche Bedürfnisse er damit befriedigt. Ist es beispielsweise der versteckte Wunsch nach Entspannung nach einem anstrengenden Tag (nach dem Motto: „Die Tafel Schokolade habe ich mir jetzt aber verdient.“)? Dann können wir in einem entspannten Zustand die Verknüpfung „Essen gleich Entspannung“, die wir unbewusst gemacht haben, lösen.

In der Hypnose können wir negative Verhaltensmuster ablegen und positive langfristig festigen: Alte Verknüpfungen im Kopf werden gelöst, neue Verbindungen geknüpft. Der Griff zum Wasser statt zur Cola oder zum Obst statt zum Schokoriegel fällt dann - ganz von allein - leichter. Und das sieht man dann auch auf der Waage...

Foto: Thought Catalog/ Unsplash.com

Neulich bin ich gefragt worden, ob Hypnose nur funktioniert, wenn ich die Ursache meines Leidens kenne.

Nein.

Viele Menschen denken, wenn ich die Ursache kenne, finde ich auch eine Lösung. Das ist aber nicht unbedingt notwendig. Wenn mein Knie blutet, dann verarzte ich es: ganz egal, ob ich vorher auf einen Stein gefallen oder gegen einen Schrank gestoßen bin.

Entscheidender ist, dass ich versuche, in der Gegenwart Lösungen für aktuelle Probleme zu finden. Was würde mir gerade weiterhelfen? Was würde sich gut anfühlen und hilfreicher sein, damit es mir besser geht?

Kontakt

Schüller Coaching
Kreuzstraße 31
52351 Düren

Tel.: +49 (0) 2421 495 698
Tel.: +49 (0) 2421 2581 340
kontakt@nicole-schueller.org


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Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF)
Homepage: https://www.dgsf.org


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